Rabitsch: „Pflege darf kein Geschäftsmodell sein“

Klagenfurts SPÖ Klubobmann und Vizebürgermeister Ronald Rabitsch begrüßt die Initiative von Landeshauptmann Daniel Fellner gegen eine Kommerzialisierung in der Pflege. Fellner hatte zuletzt klargestellt, dass es keine finanziellen Gewinne mit Pflege geben dürfe – eine Position, die Rabitsch ausdrücklich unterstützt.
Rabitsch verweist auf seine langjährige berufliche Erfahrung im Pflegebereich, unter anderem in einem privaten Pflegeheim: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich hier etwas ändern muss. Derzeit werden kreative Konstrukte von privaten Betreibern geschaffen, um eine „Schein Gemeinnützigkeit“ zu erreichen. Unser Ansatz ist klar: Die Pflege darf nicht gewinnorientiert sein und nicht zur Bereicherung Einzelner dienen, sondern den Menschen, die Pflege brauchen,“ stellt Rabitsch klar.
Die SPÖ Klagenfurt sieht in der vom Landeshauptmann angestoßenen Diskussion einen wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz und Fairness im Pflegesystem. Rabitsch betont, dass öffentliche Mittel ausschließlich der Versorgung von Pflegebedürftigen zugutekommen müssen.

„Pflege ist ein zentraler Bestandteil sozialer Sicherheit. Jeder Euro, der in dieses System fließt, muss direkt bei den Menschen ankommen – nicht in Konstrukten, die Gewinne ermöglichen sollen“,

so Rabitsch.