COOL DOWN KLAGENFURT

Der Sommer 2026 verzeichnete 48 Hitzetage, mehrfach über 37 Grad. Mit COOL DOWN KLAGENFURT startet die Landeshauptstadt Klagenfurt ein dauerhaft finanziertes Programm gegen die zunehmende Hitze. Initiiert von Stadtentwicklungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch sollen künftig 50 % der Parkgebühren der Ostbucht – rund 600.000 Euro pro Jahr – zweckgebunden für Begrünung, Kühlung und Entsiegelung eingesetzt werden. Ein eigener Hitzeschutzfonds ermöglicht Projekte in allen Stadtteilen.
Rabitsch setzt auf klare Ziele: 1.000 neue Bäume, mehr Trinkwasserbrunnen, kühle Zonen sowie klimatisierte Pflegeheime und Schulen. Die Umsetzung erfolgt über ein interdisziplinäres Fachgremium der Stadtplanung und der Abteilung Klima- und Umweltschutz, unterstützt vom Stadtgartenamt und der Sozialabteilung. Parallel dazu wird jede Maßnahme jährlich evaluiert; eine vierjährige Probephase.
Das Programm soll nicht nur das Stadtklima verbessern, sondern auch die Innenstadt beleben.

„Entsiegelte Plätze und angenehme Temperaturen erhöhen die Aufenthaltsqualität – das stärkt Gastronomie und Handel“,

so Rabitsch. Die Finanzierung folgt einer einfachen Logik: Wer in der Ostbucht parkt, hilft mit, die Stadt abzukühlen.
COOL DOWN KLAGENFURT verbindet Klimaschutz, Stadtentwicklung und soziale Fairness – und macht die Stadt widerstandsfähiger gegen extreme Sommerhitze.